Zahlreiche Leser melden sich seit Dienstag dieser Woche in der optikernetz-Redaktion. Per E-Mail wurden sie aufgefordert, sich innerhalb von zehn Tagen auf einer Website zu registrieren, deren Domain und Internetauftritt offiziell anmuten.

Es stelle eine Ordnungswidrigkeit dar, dass man sich nicht eingetragen habe, so der Absender. Auch Unternehmer, die durch ihre Rechtsform nicht von der Meldepflicht betroffen sind, wurden angeschrieben. Bei der Zielseite handelt es sich nicht um das Transparenzregister des Bundesanzeiger Verlages (www.transparenzregister.de). Der Bundesanzeiger Verlag warnt auf seiner Website ausdrücklich davor, dass Angebote zu einem kostenpflichtigen Eintragungsservice nicht von der registerführenden Stelle stammen und weist darauf hin, dass die Eintragung und Registrierung auf der offiziellen Plattform kostenlos sei.

Es sollte deshalb gut überlegt sein, ob man die unterbreitete Offerte des Anbieters nutzen möchte, da auch völlig unklar ist, wozu er diese Informationen erhebt, wenn er nicht mit der Listung wirtschaftlich Berechtigter öffentlich beauftragt ist.

Heute erreicht eine weitere E-Mail des nicht offiziellen Anbieters unsere Leser, in der sich dieser um eine Richtigstellung bemüht, was seine Rolle, Aufgaben, Anliegen und Auffassungen betrifft.
Fest steht, dass die Markteinführung nicht besonders glücklich verlaufen ist. Wie und wo sich die von der Meldepflicht Betroffenen beraten lassen, ist ihnen selbst überlassen.



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